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Dienstag, 09. Februar 2010
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Dari news |
اخباری دری
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Verbündete planen Großangriff auf die Taliban |
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geschrieben von: XY am Mittwoch, 03. Februar 2010, 15:47 Uhr |
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Der Westen hat sich geschworen, das Taliban-Problem zu lösen - jetzt kommt es zur Schlacht: Gemeinsam mit afghanischen Einheiten sollen Tausende Isaf-Soldaten die Aufständischen aus der Unruheprovinz Helmand vertreiben. Militärs rechnen mit einer der größten Offensiven seit Beginn des Einsatzes. Kabul - Auf der Londoner Konferenz haben sich die westlichen Verbündeten geschworen, bei ihrem Kampf gegen die Taliban in Afghanistan mehr Entschlossenheit zu zeigen. Einerseits sollen Mitläufer von den Extremisten "weggekauft" werden, andererseits sollen Aufständische kompromisslos bekämpft werden. Jetzt beginnt die Staatengemeinschaft mit der Umsetzung des zweiten Teils der Strategie: Im Süden des Landes bereiten sich Tausende Soldaten auf einen Großeinsatz gegen die Taliban vor. Die Provinz Helmand gilt als Hochburg der Aufständischen. < /script> Nach Angaben von Nato-Sprecher Eric Tremblay sollen an der Offensive Tausende afghanische Soldaten, mehrere tausend Isaf-Soldaten und mindestens tausend afghanische Polizisten beteiligt sein. Damit handelt es sich um eine der größten Militäraktionen seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes im Jahr 2001. Es gehe darum, die Aufständischen aus der Gegend zu vertreiben, die Gebiete unter die Kontrolle der Regierung in Kabul zu stellen und den Menschen vor Ort Alternativen anzubieten, sagte Tremblay.
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Bild des Tages |
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geschrieben von: XY am Sonntag, 31. Januar 2010, 15:03 Uhr |

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Karsai will mit Taliban-Führung verhandeln |
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geschrieben von: XY am Sonntag, 31. Januar 2010, 15:01 Uhr |
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Kabul/Hamburg (dpa) - Drei Tage nach der Afghanistan-Konferenz in London hat der afghanische Präsident Hamid Karsai seinen Willen zu Gesprächen auch mit der Führung der Taliban bekräftigt. Er wolle möglichst ranghohen Vertretern der Aufständischen die Hand reichen, um Frieden und Sicherheit nach Afghanistan zu bringen, sagte Karsai am Sonntag in der Hauptstadt Kabul. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass dies nur für jene Taliban gelte, die keine Verbindungen zum Terrornetzwerk El Kaida hätten. «Wir Afghanen tun unser Bestes», so Karsai weiter. Der Friedensplan habe auch einen «internationalen Bezug», der berücksichtigt werden müsse.
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"Es geht um die Wehrhaftigkeit der Demokratie" |
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geschrieben von: XY am Sonntag, 31. Januar 2010, 15:00 Uhr |
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Bundeskanzlerin Merkel über Chancen und Ziele in Afghanistan, über den Abzug und Bischöfin Käßmann und die 100-Tage-Bilanz ihrer zweiten Regierung Welt am Sonntag: Frau Bundeskanzlerin, Präsident Obama hat in seiner Nobelpreis-Rede dafür geworben, dass auch friedliebende, demokratische Gesellschaften manchmal Krieg führen müssen. Warum gab es bisher von Ihnen keine solche Rede?Angela Merkel: Eine Nobelpreis-Rede lässt sich beim besten Willen nicht mit einer normalen Rede vergleichen. Mir ist es wichtig, dem Parlament wie auch der deutschen Bevölkerung zu erklären, wie die künftige Afghanistan-Strategie der "Übergabe in Verantwortung" aussieht. Pazifismus jedenfalls bringt nach meiner Überzeugung keine politische Lösung ... Welt am Sonntag: ... das sieht die SPD aber anders. Merkel: Der Afghanistan-Einsatz wurde unter einem SPD-Bundeskanzler begonnen, und in der großen Koalition hat die SPD alle Einsätze der Bundeswehr mitgetragen. Klar ist, dass die Anwendung militärischer Mittel nur ein äußerstes Mittel sein darf, aber im Kampf gegen den Terrorismus, der auch unsere Sicherheit bedroht, kann auf militärische Sicherheit auf der Grundlage des Völkerrechts nicht verzichtet werden.
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Merkel will mehr für Soldaten-Ausbildung in Afghanistan tun |
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geschrieben von: sahel am Samstag, 23. Januar 2010, 15:51 Uhr |
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Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor der Afghanistan-Konferenz eine Verstärkung des deutschen Beitrags bei der Ausbildung von Polizei und Armee in dem asiatischen Land angekündigt. "Es geht darum, dass die afghanischen Sicherheitskräfte, sowohl die Polizei als auch die Armee, Schritt für Schritt in die Lage versetzt werden, die Verantwortung für ihr Land allein wahrnehmen zu können", sagte die CDU-Politikerin in ihrer wöchentlichen Video-Ansprache. Dazu werde Deutschland seinen eingegangenen Ausbildungsverpflichtungen im Norden des Landes "in einer schnelleren und konzentrierteren Art" nachkommen, sagte Merkel, ohne Details zu nennen.
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Afghanistan-Einsatz soll neue rechtliche Grundlage erhalten |
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geschrieben von: Hedayat am Samstag, 09. Januar 2010, 14:16 Uhr |
wildbad kreuth (apd) Die deutschen Soldaten in Afghanistan sollen möglichst schnell mehr Rechtssicherheit erhalten. Wie CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich mitteilte, prüft die Bundesregierung zurzeit, ob die Auseinandersetzung am Hindukusch als "nichtinternationaler bewaffneter Konflikt" eingestuft werden kann. Bei militärischer Gewaltanwendung würde das Verhalten der Soldaten dann nicht mehr nach dem deutschen Strafrecht, sondern nach dem humanitären Völkerstrafrecht beurteilt. Dieses setzt Regeln für die Beteiligung ausländischer Staaten an bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen. Von der Londoner Afghanistan-Konferenz Ende Januar erwartet die CSU nach Friedrichs Worten eine klare Abzugsperspektive für die Bundeswehr.
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Guttenberg lädt Käßmann zu Afghanistan-Aussprache ein |
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geschrieben von: Hedayat am Dienstag, 05. Januar 2010, 20:08 Uhr |
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Leipzig/Hannover (ddp). Nach ihrer Fundamentalkritik am deutschen Afghanistan-Einsatz hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, zu einem Gespräch eingeladen. Guttenberg sagte der «Leipziger Volkszeitung» (Mittwochausgabe), er wolle «einmal selbst von der Bischöfin im Zusammenhang hören, wie sie zu dieser Einschätzung gekommen ist«. Käßmann nahm die Einladung umgehend an. Das Gespräch über die «friedensethische Position» der Evangelischen Kirche und die Afghanistan-Politik der Bundesregierung soll bereits am kommenden Montag in Berlin stattfinden, wie EKD-Sprecher Reinhard Mawick in Hannover mitteilte. Die niedersächsische Landesbischöfin hatte an Weihnachten und Neujahr scharfe Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr geäußert und einen baldigen Rückzug gefordert, da «dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen» sei. Eine Rechtfertigung gebe es nur, wenn der zivile Aufbau anders als bislang klar dominiere.
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