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Samstag, 31. Juli 2010
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Afghanistan fotos

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16 Tote bei Anschlägen in Afghanistan |
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geschrieben von: XY am Freitag, 30. Juli 2010, 13:36 Uhr |
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Kabul (dpa) - Bei Anschlägen in Afghanistan sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen, darunter drei ausländische Soldaten. Wie die Internationale Schutztruppe ISAF am Freitag mitteilte, kamen die Sicherheitskräfte am Vortag bei der Explosion von Sprengsätzen im Süden des Landes ums Leben. Einzelheiten wurden nicht bekannt. Mindestens sechs afghanische Zivilisten starben nach ISAF-Angaben bei einem Angriff von radikal-islamischen Aufständischen in der südöstlichen Provinz Ghasni. Sieben weitere Afghanen seien bei Anschlägen in den Provinzen Ghasni, Paktia und Kandahar getötet worden. Auch diese Zwischenfälle ereigneten sich am Donnerstag. Die Zahl der in Afghanistan getöteten NATO-Soldaten ist in den vergangen Monaten stark gestiegen. Laut der Zählung des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org verloren seit Jahresbeginn etwa 405 ausländische Soldaten ihr Leben. Im ersten Halbjahr 2010 starben nach Angaben von Menschenrechtlern zudem 1074 Zivilisten in dem Konflikt.(sueddeutsche.de)
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Niederländische Armee zieht aus Afghanistan ab |
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geschrieben von: XY am Freitag, 30. Juli 2010, 13:35 Uhr |
Nach vier Jahren ist die Mission der niederländischen Soldaten in Afghanistan beendet. Der Abzug ist umstritten, die Taliban gratulieren.
Als „Maßstab für andere“ hat Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen den Einsatz der niederländischen Armee in Afghanistan gelobt. Tatsächlich kann sie nach vier Jahren in der südafghanischen Provinz Urusgan einige Erfolge vorweisen. Doch Zuhause ist das Engagement der niederländischen Streitkräfte umstritten:
Die Regierung in Den Haag zerbrach im Februar an dem Streit darüber, das Ende des Einsatzes wurde besiegelt. Am Sonntag ist es soweit: Die niederländischen Soldaten verlassen Afghanistan. Während die Armeeführung eine Erfolgsbilanz zieht, kritisieren Gegner des Abzugs, dass die Niederländer ihre Mission nicht zu Ende gebracht haben.
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Auf der rastlosen Suche nach dem "Afghanistan-Leck" |
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geschrieben von: XY am Freitag, 30. Juli 2010, 13:33 Uhr |
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Nach der Veröffentlichung zehntausender Geheimdokumente zum Afghanistan-Konflikt hat US-Verteidigungsminister Robert Gates eine intensive Suche nach der undichten Stelle angekündigt. Das Pentagon werde "aggressiv ermitteln", wer hinter der Herausgabe der US-Geheiminformationen an die Internetplattform Wikileaks stecke, sagte Gates am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Washington. Sein Ministerium habe die Bundespolizei FBI um Unterstützung gebeten. Gates und US-Generalstabschef Mike Mullen hoben bei der Pressekonferenz hervor, dass die Dokumente keine grundlegend neuen Informationen enthielten und nichts an der US-Strategie am Hindukusch änderten. Die Weitergabe der rund 92.000 als geheim eingestuften Unterlagen berge aber "gefährliche" Risiken für die US-Soldaten, ihre Verbündeten und afghanischen Partner und könnten den Ruf der USA "in dieser entscheidenden Weltregion" beschädigen, kritisierte Gates. "Wir haben beträchtliche Reparaturarbeiten zu erledigen", fügte er hinzu.
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Taliban entführen US-Soldaten |
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geschrieben von: XY am Sonntag, 25. Juli 2010, 19:46 Uhr |
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Nach einem Anschlag in Afghanistan gerät ein Marine-Angehöriger in die Hand der Aufständischen. Einen Austausch lehnten die Taliban ab, einen weiteren Soldaten töteten sie. Die Taliban in Afghanistan haben bei einem Anschlag einen US-Soldaten in ihre Gewalt gebracht. Ein weiterer Soldat wurde getötet. Ein Sprecher der Taliban bestätigte der Nachrichtenagentur AP, ein US-Soldat sei gefangen genommen worden. Die Nato in Kabul teilte lediglich mit, seit Freitag würden zwei Angehörige der US-Streitkräfte in der Provinz Logar südlich der Hauptstadt Kabul vermisst. US-Generalstabschef Admiral Mike Mullen bestätigte, dass eine massive Suchaktion angelaufen sei. Es ist der zweite US-Soldat, der in die Hände der Taliban geraten ist.
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Taliban tun Afghanistan-Konferenz als "belanglos" ab |
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geschrieben von: XY am Sonntag, 25. Juli 2010, 19:45 Uhr |
Die afghanischen Taliban haben die internationale Afghanistan-Konferenz in Kabul in einer im Internet aufgetauchten Erklärung als "belanglos" abgetan. Die Konferenz am Dienstag habe bewiesen, dass die USA "unfähig" seien, "das afghanische Problem zu lösen", zitierte das auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierte Unternehmen SITE am Donnerstag aus der englischsprachigen Erklärung. Mit der vollständigen Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Regierung in Kabul bis Ende 2014, die die internationale Gemeinschaft bei der Konferenz angekündigt hatte, werde dem afghanischen Volk von den USA eine machtlose "Marionette" aufgezwungen.(stern.de)
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Parlamentskandidat bei Anschlag in Afghanistan getötet |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 13. Juli 2010, 23:50 Uhr |
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Kabul (Reuters) - Bei einem Anschlag auf eine Moschee ist im Osten Afghanistans ein Kandidat für die Parlamentswahl im September getötet worden. 20 weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei bei dem Attentat am Freitag in Chost verletzt. Da die Ermittlungen andauerten, könne noch nicht gesagt werden, werde für die Tat verantwortlich sei, erklärte der Polizeichef der Provinz am Samstag weiter. Die Taliban, die im vergangenen Jahr vor der Präsidentenwahl Anschläge auf über 130 Wahllokale und andere Ziele verübt hatten, erklärten, der Bombenanschlag auf die Moschee könnte von Rivalen des Getöteten ausgeführt worden sein. Im Süden des Landes kamen nach Angaben der Nato bei der Explosion einer Sprengfalle vier Soldaten der Internationalen Schutztruppe (Isaf) ums Leben. Wo genau sich der Anschlag ereignete und aus welchen Ländern die Getöteten stammen, teilte die Nato nicht mit.(reuters.de)
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Human Rights Watch: Rechte der afghanischen Frauen nicht opfern |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 13. Juli 2010, 23:28 Uhr |
Human Rights Watch warnt davor, die Frauenrechte in Afghanistan bei den Friedensverhandlungen mit den Taliban zu opfern. Die afghanischen Frauen sollten ihre mühsam erworbenen Rechte nicht aufgeben müssen, nur damit die Regierung ein Abkommen mit den Taliban schließen könne. Missbrauch und Gewalt gegen Frauen in Afghanistan müssten in Gesprächen mit den Taliban thematisiert werden. Nach Angaben von Human Rights Watch werden in den von den Taliban kontrollierten Gebieten Frauen häufig bedroht und eingeschüchtert. Mädchenschulen würden ins Visier genommen und Politikerinnen und Aktivistinnen straflos angegriffen und getötet.(domradio.de)
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Umarmungs-Offensive in Afghanistan |
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geschrieben von: XY am Dienstag, 13. Juli 2010, 23:27 Uhr |
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Die Regierung in Kabul will Talibanführer von UN-Terrorliste streichen lassen, um Friedensgespräche führen zu können. Berlin - Es steht nicht gut um Afghanistan. Die Truppen der internationalen Staatengemeinschaft am Hindukusch haben ihren verlustreichsten Monat seit dem Sturz der Taliban im Jahre 2002 hinter sich, ihre Offensiven verfangen nicht, mehr als 1000 Zivilisten sind seit Januar ums Leben gekommen, der Wiederaufbau stockt: Der Westen findet einfach kein Mittel zur Befriedung des zentralasiatischen Armenhauses. Deshalb gewinnt die Idee, mit den Aufständischen zu sprechen, mehr und mehr Anhänger. Frei nach dem Motto: Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, dann umarme ihn. Nur vor diesem Hintergrund ist zu verstehen, was die „Washington Post“ am Wochenende berichtete: dass die afghanische und die US-Regierung darauf hinarbeiten, rund 50 hochrangige Talibanführer von der Terrorliste der UN streichen zu lassen.
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